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Filme 2010

Postia pappi Jaakobille | Post für Pastor Jakob (Klaus Härö)

When:
-
Where:
CinemaxX 5 -
Category:
Finnland Spielfilm

 

Finnland 2009 · 35 mm · Farbe · 74 min ·  OmeU

 

 

 

Inhalt

Die Mörderin Leila, zu lebenslangem Gefängnis verurteilt, hat nie um Gnade gebeten. Besuch hat sie auch immer abgelehnt und dann wird sie doch vorzeitig entlassen. Sie ist hart und ablehnend, trotzdem nimmt sie etwas unwillig den Job an, der ihr angeboten wird. Sie soll Priester Jakob die Briefe vorlesen, in denen er um geistlichen Beistand ersucht wird. Denn der Geistliche, der im abgelegenen Pfarrhaus lebt, ist erblindet. Die Beantwortung der Briefe ist seine Lebensmission. Unter seinem Bett hat er sie aufgetürmt, so, als seien sie seine ganze Stütze. Vielen Menschen kann er aber, das wird immer wieder deutlich, wirklich helfen. Ruppig wie sie nun einmal ist, versucht Leila in seinem Alltag zwischen Kirche, Pfarrhaus und dem verschwiegenen Platz im Wald, wo er seine Briefe diktiert, Fuß zu fassen. Plötzlich hört der Strom der Briefe jedoch auf. Leila, die Vorleserin, kramt alte Briefe hervor und versucht zu improvisieren. Und plötzlich ist ihre eigene Geschichte, mit der sie sich nie mehr beschäftigen wollte, Gegenstand der Seelsorge. Die Gräser flüstern, die Wälder rauschen und die Charaktere tauschen ihre Plätze. Leila wird fürsorglich. Der Pfarrer hilflos. Und Briefe tauchen auf, die das ganze Leid der Welt lindern könnten und ganz besonders das geheime Leid der Mörderin. Leila wächst über sich hinaus und hat ganz unerwartet plötzlich eine (Über)Lebensperspektive.

 

 

Synopsis

Murderess Leila has been convicted of lifelong prison. She never asked to be reprieved, and always refused to receive visitors. However, Leila gets prematurely released from prison. She is tough and dismissive, however, she accepts a job which consists of reading letters to priest Jakob where people ask him for his spiritual help. Jakob is blind. Answering the letters is his life mission. He has compiled them under his bed, as if they were his essential support. It turns out though that he is actually really helping people. In the midst of everyday life, between church, vicarage and the hidden place in the forest where he dictates his letters, Leila tries to find a place for herself. Suddenly the stream of letters stops. Leila, the reader, digs out old letters she received herself and tries to improvise. Suddenly, her own story becomes subject to pastoral care. The characters switch places. Leila starts taking care of things. The priest becomes helpless. And letters appear which could salve the world's pain and in particular the secret pain of the murderess, too.