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Türkischer Film gewinnt den Publikumspreis
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Der Gewinner des Publikumspreises beim 36.Internationalen Filmwochenende steht fest: Es ist der türkische Film "Mommo - Kiz Kardesim", in dem ein
neunjähriger Junge für seine kleine Schwester nicht nur der große Bruder, sondern gleichzeitig auch Vater und Mutter ist. Den zweiten Preis gewann "Kielletty Hedelmä" ("Forbidden Fruit") aus Finnland, dritter wurde der amerikanische Streifen "Black Dynamite".

Bei den Dokumentarfilmen gab es in diesem Jahr aufgrund des äußerst geringen Punkteabstandes gleich zwei Sieger: "Geburt" aus der Schweiz und "Pianomania" aus Österreich. Dritter wurde "Paradiso" (Nordirland). Den Kurzfilmwettbewerb gewann "Tennis är livet" (Schweden) vor "Cheeese" (Österreich/Deutschland) und "Screen Test" (Deutschland). In der Sparte Kinder- und Jugendfilme konnte sich "Die kleinen Bankräuber" in die Siegerliste eintragen. Der beste Film in der Nacht der Selbstgedrehten war "Spannende Welt der Kommunikation" vom Röntgen-Gymnasium Würzburg.

Die Filminitiative Würzburg rechnet mit einer Besucherzahl von rund 12.000 für das gesamte Festival. Damit ist das Niveau der Vorjahre wieder erreicht, obwohl durch den Umzug ins Cinemaxx ein Kinosaal weniger zur Verfügung stand. Trotzdem das Festival 2010 erstmals über fünf Tage lief, fehlten dem Filmwochenende in diesem Jahr rund 200 Zuschauerplätze, was sich vor allem an den besucherstarken Wochenendtagen auswirkte. Besonders am Samstag waren fast alle  Abendveranstaltungen restlos ausverkauft.
Die Organisatoren freuten sich zudem über die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Cinemaxx und darüber, dass auch viele erklärte Corso-Fans unter den langjährigen Filmwochenende-Besuchern dem Festival in sein neues Domizil gefolgt sind. Die Besucher hatten vor allem die "super Atmosphäre" in der Festival-Lounge im Cinemaxx gelobt, wo sich Filmfans, Mitarbeiter und Filmschaffende in zwangloser Runde trafen und wo während des Wochenendes immer etwas los war.